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Retigras Overdam (Calamagrostis acutiflora) von Oehm
Diese kompakte, standfeste Züchtung mit den feinen, weißgestreiften Blättern bleibt etwas kleiner als 'Karl Foerster'. Besonders im Austrieb sind die panaschierten Blätter sehr auffallend. Standfest und selbst im Winter noch attraktiv. Ein sehr bemerkenswertes Gras.Besonders faszinierend sind die Blüten, die zu Beginn der Blütezeit in einer weitgefächerten Rispe erscheinen, sich später im Jahr jedoch zu einer schmaleren 'Ähre' verwandeln. Diese im Hochsommer gelb werdenden 'Ähren' schmücken den Garten dann bis in den Winter hinein. Es gedeiht sowohl an trockenen als auch an etwas feuchteren Stellen, nur sollte es an einen sonnigen Platz gepflanzt werden, da im Schatten die Blütenhalme leicht umknicken.
Das Gras eignet sich sowohl zur Einzelstellung als auch für die Gruppenpflanzung oder für Staudenbeete. Es wächst nicht nur auf durchlässigem Boden, sondern verträgt auch schwere Lehmböden. Sehr empfehlenswert und das ganze Jahr über schön.
Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
Die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa) ist ein formenreicher, wintergrüner Hemikryptophyt aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Landläufig wird das Gras aufgrund seiner schneidig-rauen Blätter häufig als Schneidegras bezeichnet. Vom Vieh wird es wegen dieser Eigenschaft gemieden. In Wiesen und Weiden gilt das Gras als verjüngungshemmend, an Gewässerufern fördert es dagegen Verlandungsprozesse.
Das Rohr-Pfeifengras ( Molinia arundinacea ) Karl Forster
Das Rohr-Pfeifengras ist ein ausdauerndes, große Horste bildendes Gras, das zahlreiche, außerhalb der untersten Blattscheiden emporwachsende Erneuerungssprosse bildet. Die Wuchshöhe der Blütenrispen beträgt 100 bis 200 (250) Zentimeter.Im unteren Teil des Halmes befinden sich zwei bis drei dicht übereinanderstehende sowie ein weiterer, zwei bis vier Zentimeter entfernter Knoten. Das oberste Halmglied umfasst beinahe die gesamte Länge des Halms und ist unbeblättert. Die Blattscheiden sind kahl. Ein dichter Wimpernkranz aus 0,5 Millimeter langen Haaren bildet die Ligula. Die derben Spreiten der Blätter werden 40 bis 60 Zentimeter lang und 8 bis 12 (18) Millimeter breit.Die Rispen werden 30 bis 60 Zentimeter lang und sind zur Blütezeit locker und ausgebreitet, wobei die Seitenäste 8 bis 20 Zentimeter lang sind. Die Ährchen sind zwei bis vierblütig, 6 bis 9 Millimeter lang und meist violett überlaufen.Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Die Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend orange-bräunlich und sind dann weithin sichtbar.
Wimper-Perlgras (Melica ciliata)
Das Wimper-Perlgras (Melica ciliata) ist ein Süßgras (Poaceae), das bevorzugt an wärmebegünstigten Orten wächst. Es kennzeichnet trockene Heiden und vor allem die Steppen des südosteuropäischen Raumes. Ein auffälliges Merkmal dieses Grases sind die zur Blütezeit deutlich sichtbar aus den Ährchen heraushängenden Wimpern der Deckspelzen. Aufgrund seiner attraktiven Blütenstände wird dieses Gras häufig in Gärten kultiviert.
Das Wimper-Perlgras ist eine ausdauernde und sommergrüne Pflanze, die dichte und reich beblätterte Horste bildet. Der Hemikryptophyt erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimetern. Die oberwärts unter den Blütenständen rauen Halme wachsen steif aufrecht. Die Laubblätter sind graugrün. Die starren Blattspreiten werden bis zu 25 Zentimeter lang und zwischen 3 und 4 Millimeter breit. Sie sind meist flach ausgebreitet, bei Trockenheit oft borstlich eingerollt. Die Blattscheiden sind kahl und tragen keine Öhrchen. Die Blatthäutchen messen zwischen 2 bis 3 Millimeter Länge. Sie sind stumpf und meist zerschlitzt.
Achnatherum brachytrichum - Diamantgras
Sehr dekoratives Gras mit großen, walzenförmigen, silbrig-rosa Blütenähren und straff aufrechtem Wuchs. Die überhängenden Blätter erscheinen zeitig im Frühjahr und zeigen im Herbst oft einen Bronzeton (Foto). Die im September erscheinenden filigranen, fedrig und locker wirkenden, haltbaren Blütenrispen fangen den Tau ein und lassen die Tropfen funkeln. Das Diamantgras eignet sich für naturnahe Pflanzungen und Beete gleichermaßen. Es gedeiht besonders gut auf mäßig feuchten Böden, die nicht längere Zeit austrocknen.Die silbrigrosa fedrigen Blütenähren, mit denen es sich schmückt, machen dieses Gras zu einem wahren Diamanten, der in keinem Garten fehlen sollte. Besonders erwähnenswert ist die lange Haltbarkeit der Blütenähren, die Sie auch ins Zimmer holen und in Ihre Blumensträuße binden können
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Knautia macedonica 'Mars Midget' - Kleine Purpur-Witwenblume
Zahlreiche, auffallend rubinrote Blüten auf reich verzweigten Stielen erfreuen von Juni bis Oktober. 'Mars Midget' gedeiht an sonnigen Standorten mit gut durchlässigen, nicht sauren Böden und ist dabei niedriger und kompakter als die reine Art.Knautia macedonica ist eine anspruchslose Wildstaude, die sich bestens für sonnige Rabatten, Böschungen und Steppenheiden eignet. Beheimatet ist sie in Bulgarien und auf dem Balkan.
Eibe - Tuxus baccata
Wir kennen die Eibe, Taxus Baccata, vornehmlich als einen immergrünen Baum mit einer eher düster anmutenden Ausstrahlung.Früher wurde sie für mörderische Absichten genutzt, heute rettet sie Leben - die immergrüne Eibe. Vielseitiger, aber auch zwiespältiger ist wohl kaum eine andere Pflanze in der Schweiz.Im Mittelalter war das Eibenholz sehr beliebt für die Herstellung von Waffen wie zum Beispiel des Langbogens oder der Armbrust. Zwischen Eibe und Bogen gibt es einen so engen Zusammenhang, dass im Griechischen nur ein Wort für Eibe und Bogen verwendet wird: "toxon". Auch der medizinische Fachbegriff "toxisch" für "giftig" stammt vom griechischen Wort für Eibe ab. Das mit gutem Grund: Fast alle Teile der Eibe sind giftig - auch für den Menschen. Besonders aber für Pferde. Wiederkäuende Tiere wie Kühe und Rehe können die Giftstoffe hingegen verdauen. Menschen setzten die Eiben-Gifte seit unbestimmter Zeit zu ihrem Nutzen ein zum Beispiel als Pfeilgift. Wer in den Eiben nun aber nur Gift und Pfeilbogen sieht, tut dem vielseitigen Gewächs Unrecht: Heute hilft die Eibe Leben retten. Moderne Krebsmedikamente enthalten unter anderen den Wirkstoff "Taxol", der aus der Rinde der Eibe gewonnen wird.
Beinahe ausgerottet
Infolge der vielen Kriege wurde die Eibe beinahe ausgerottet und konnte sich nicht mehr von dieser Übernutzung im Mittelalter erholen. Auch andere Gründe tragen aber zu ihrer heutigen Seltenheit in Wäldern bei. "Pferdehalter und Fuhrleute haben die Eibe wegen ihrer Giftigkeit für die Pferde systematisch ausgerissen", sagt Marcus Ulber, Waldexperte bei Pro Natura, "und heutzutage stellt der Wildverbiss eine grosse Gefahr für die Naturverjüngung dar." Heute sieht man Eiben häufig in Gärten und besonders auf Friedhöfen. Nicht von dieser Welt?
Eiben scheinen dank ihrer gedrungenen Gestalt etwas Mystisches an sich zu haben. Sie sind daher auch in vielen Sagen von Bedeutung, in denen sie böse Dämonen vertreiben und den Weg in die Unterwelt säumen. Fast könnte man denken, die Eibe habe sich zu uns verirrt. Eiben sind anders als andere einheimische Nadelhölzer. Sie bilden zum Beispiel keine Zapfen und besitzen auch keine Harzkanäle. Zusammen mit verwandten Arten in Asien und Nordamerika bildet die Eibe eine eigenständige Familie.
Weidenblättrige Silber-Birne - Pyrus salicifolia 'Pendula'
Wuchs: kleiner Baum, Langsamwüchsiger, dichte, malerische Hängeform, die im Alter fast so breit wie hoch wird.I, oft knieförmig abwärts gebogenen Hauptästen und malerisch weitherabhängender, sehr dichter, graufilziger Bezweigung.
Standort: Die Hängende Silber-Birne benötigt mäßig trockene bis frische, durchlässige, tiefgründige, schwach saure bis alkalische, (Kalk liebend), nährstoffreiche, sandig lehmige bis lehmige Böden.
Verwendung/Kultur: Die Bedeutung liegt im hängenden Wuchs mit dem silbriggrauen Laub. Auffallender, kleiner Zierbaum für Gärten und Parkanlagen, optimal im Einzelstand vor dunkler Fassade oder dunkelgrünen Nadelhölzern, in der Nähe von Treppen, Mauern, Eingängen und Wasser, angelehnt an Wände, bei entsprechender Erziehung lassen sich eindrucksvolle Laubengänge entwickeln.
Größe: 4 bis 6 m hoch und im Alter meist genauso breit. Jahreszuwachs ca. 20 cm.
Wuchs: malerische, unregelmäßige Hängeform
Laub: schmal elliptisch; silbrig grau; lange haftend
Blüte: April; mit Austrieb; weiß
Früchte: 2 bis 3 cm lange, grüne Birnen.
Standort: mäßig trocken bis frisch, tiefgründig, durchlässig, lehmig, nährstoffreich, Kalk liebend; sonnig bis lichtschattig
Eigenschaften: Frosthart, erträgt Hitze und Trockenheit, stadtklimafest.
Rispen-Hortensie Limelight - Hydrangea paniculata Limelight
Die Rispen-Hortensie Limelight zeichnet sich durch große, feste, aufrechte Blütenrispen aus, welche von Juli bis in den Spätsommer blühen. Im Laufe des Verblühens färben sich die Blüten leicht ins rosafarbene. Die Paniculata-Arten eignen sich aufgrund Ihrer langen Haltbarkeit sehr gut als Trockenblume und für floristische Arrangements. Der Wuchs dieser Sorte ist sehr aufrecht und kompakt. Selbst bei starkem Regen trotzen die Triebe der Schwerkraft und biegen sich nicht zu Boden. Ein regelmäßiger Rückschnitt im Frühjahr regt Wachstum an und fördert die Blütenbildung.
Luzula nivea Schnee-Hainsimse
Das gibt es nicht so häufig: Ein Schattengras mit weissen Blüten ! Robuste und dauerhafte Wildpflanze. sie umfasst bei mir die Beetränder und sind als Begleiter gedacht.
Acorus / Kalmus / Japanischer Graskalmus - Sumpfpflanze
Pflanzen der Gattung Acorus sind Sumpfpflanzen mit bis zu 45 cm langen, schmalen und in dichten Büscheln wachsenden Blättern. Diese Blätter entspringen der Kalmus aus dünnen, flach unter der Erdoberfläche liegenden Rhizomen. Die Acorus wachsen bei geeigneten Bedingungen das ganze Jahr hindurch und bilden unscheinbare grüne Blütenscheiden.
Gaura lindheimeri/Prachtkerze
Gaura ist mit ihren zarten, an Schmetterlinge erinnernden Blüten ein äußerst elegantes und anmutiges Blühwunder vom Spätfrühling (Mai) bis zum Frost im November. Sie gehört wie die ebenso reichblütigen Fuchsien zu den Nachtkerzengewächsen (Onagraceae).
Beschreibung - Wuchsform: Buschig, etwa 1m hoch und und breit. Blüten: 2-3cm Durchmesser. Jede Einzelblüte ist kurzlebig und hält nur einen Tag, wobei sie sich von rosaweiß zu rosarot am Abend verfärbt. Es öffnen sich jedoch (auch in der Vase) täglich viele neue Blütenknospen wie z.B. auch bei den Taglilien (Hemerocallis). Blütenstand: Etwa 30-60cm lange, filigrane, lockere Rispen. Blätter: Schmal und gezähnt, 3-8cm lang
Aussaat oder Stecklinge, beides sehr leicht: Prachtkerzen kann man im Herbst im Kalten Kasten aussäen, sie vermehren sich meist auch stark durch Selbstaussaat, Sämlinge blühen noch im selben Jahr. Stecklinge im Frühling oder halbverholzt im Sommer bewurzeln meist rasch und blühen schon einige Wochen später. Auch Teilung im Frühjahr ist oft relativ einfach möglich, aber nicht ganz so empfehlenswert wie die beiden anderen Vermehrungsmethoden
Calaminthen / Steinquendel:
Es ist die Nase, die Erinnerungen weckt und Beziehungen herstellt. Wer im Sommer oder Herbst in oberitalienischen Olivenhainen sein Dasein genießt und den Sinnen freien Lauf lässt, nimmt mit den Augen das Silber der Oliven, mit den Ohren das Zirpen von Zikaden und Grillen und mit der Nase einen kräftig herben Duft wahr, an Pfefferminze erinnernd und doch wieder anders, luftiger, mediterraner. Der Duft rührt von einem Lippenblütler her, der dort überall im Halbschatten der Bäume wächst. Aber was für einer?
Jahre später bezog ich bei Dieter Gaissmayer Calamintha nepeta ssp. nepeta. Und, da war er wieder, der oberitalienische Olivenhain-Geruch! Calamintha nepeta steht im oberbayerischen Garten an einem der wärmsten Plätze, neben einer Steintreppe, in Nachbarschaft mit Centranthus ruber und einem alten knorrigen Lavendel. Jedesmal, wenn jemand die Treppe benutzt, streift er die Pflanze und italienische Erinnerungen steigen auf.Was für eine anspruchslose und dankbare Staude! Den ganzen Spätsommer und Herbst hindurch blüht sie mit unzähligen weißlich-blauen Blüten an 50 cm hohen Stielen, die sich etwas legen, was aber am Hang ausgesprochen schön aussieht. Die Insekten können gar nicht genug von ihr bekommen: Verschiedene Bienenarten, Schwebefliegen, Hummeln, ja Wespen holen sich den sicher sehr gut schmeckenden Nektar.Gedanken gehen durch den Kopf, wie und wo man diese Staude überall noch verwenden kann. Zum Beispiel am trockenen, sonnigen Gehölzrand. Das entspräche weitgehend der Olivensituation. Aber auch als Begleiter von Rosen kann man sie sich vorstellen, Rosen in allen Farben. Dieser Steinquendel ist so unaufdringlich, dass er den Rosen nicht die Schau stiehlt, sondern ihre Schönheit unterstreicht. Und das gilt auch für den Duft, der zu dem der Rosen sehr konträr ist und dadurch den Duftgenuss steigert.
Buchsbaum Buxus
Der Buchsbaum ist eigentlich eine sehr einfache Pflanze und stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenart oder den Standort. Sonne oder Schatten macht keinen großen Unterschied, obwohl die Blätter im Schatten etwas dunkler werden. Leider hat die Buchskrankheit "Cylindrocladium buxicola" eine Pilzkrankheit, die sehrwahrscheinlich mit Importware in die Schweiz gelangt ist mir etwas die Freude genommen an den Buchsbäumen.
Vinca minor weiss
Immergrüner Bodendecker, bis ca. 15 cm hoch werdend. Breitet sich mit unterirdischen Ausläufern aus. Blatt glänzend grün. Weisse Blüten. Februar-April. Schattenverträglich. Bevorzugt nicht zu trockene Böden. Besonders starke Pflanze.
Lorinca tibet:
Es ist ählich wie Buchs jedoch verpielter, darum habe ich mich für das Geissblatt entschieden.
Bin gespannt , wie es sich entwickelt als Gartenbeeteinfassung.
Helichrysum:
Der Name ist abgeleitet vom griechischen (h) Elios für Sonne und Chrysos für Gold, aber nicht alle Arten haben goldenen Blumen; Helichrysum der Name ist abgeleitet vom griechischen (h) Elios für Sonne und Chrysos für Gold, aber nicht alle Arten haben goldenen Blumen;
Verwendet und kulturelle Aspekte:
Mit dieser beliebten Heilpflanze werden Beschwerden wie Husten, Erkältungen und Infektionen behandelt. Die Blätter werden zur Behandlung von Asthma-, Brust-Probleme und hoher Blutdruck eingesetzt.. Der Rauch des brennenden Helichrysum kann als Schmerzmittel eingesetzt werden.
Die Blätterkönnen auch auf Wunden eingesetzt werden , um eine Ansteckung zu verhindern.
Helichrysum petiolare: bezieht sich auf lange BLÄTTER.
Die dichten, aromatischen Blätter aus rundliche Blätter, sind mit silber-graue Haare.
Helichrysum splendidum:
Ist in der Tat einen herrlichen Strauch mit glänzenden, silbrig-grauen Blättern und einer Masse von goldenen ewigen Blumen mitten im Sommer.
Pennisetum alopecuroides - Federborstengras, Lampenputzergras
Dieses winterharte Ziergras sieht mit seinen rotbraunen bis silbrig weissen, walzenförmigen Ähren und den goldverfärbten elegant überhängenden Blättern im spätsommerlichen Garten wunderschön aus. Nicht nur das Ziergras selbst, sondern auch eine attraktive Kombination mit anderen Herbstblühern ist ein wahrer Blickfang in jedem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Das Federborstengras eignet sich auch sehr gut für einen pflegeleichten Garten, denn seine Ansprüche sind sehr klein und der Pflegeaufwand gering.
Herkunft
Das Federborstengras (Pennisetum alopecuroides), auch Lampenputzergras genannt, ist eine Art aus der Familie der Süssgräser (Poaceae). Zu dieser Familie gehören etwa 80 verschiedene Süssgrasarten. Einige davon werden als Nahrungspflanze verwendet und zählen zu den Hirsen. Viele andere Süssgräser wie auch das Federborstengras finden Verwendung als Ziergras. Die mehrjährige Staude ist ursprünglich in der Region von Ostasien (Korea und Japan) bis Australien beheimatet.
Aussehen
Das Lampenputzergras ist ein sehr ausdauerndes, in dichten Horsten und breit ausladend wachsendes Ziergras. Die langen, schmal zugespitzten Laubblätter erscheinen in einer mittel- bis dunkelgrünen Farbe und verfärben sich im Herbst in ein leuchtendes Gelb bis Ocker.
Die aufrechten bis übergebogenen Halme erreichen je nach Sorte eine Wuchshöhe von 40 bis 80 cm. An deren Enden sitzen die Namen gebenden, 10 bis 15 cm langen, walzenförmigen Blütenstände. Diese Scheinähren sind von gelbgrüner bis rotbrauner Farbe und während der eigentlichen Blütezeit silbrigweiss. Sie sind flaumig behaart und erinnern in ihrer borstigen, fedrigen Form an Lampenputzer, eine Art Bürste. Sie zeigen sich von Juli bis September und sind ein wirklicher Blickfang in jedem Garten. Das Ziergras bildet keine Ausläufer, sondern kräftige Horste. Es vermehrt sich also nicht unkontrolliert im Garten.
Standort/Verwendung
Als Standort bevorzugt das Ziergras sonnige und warme Stellen. Es wächst in normalen Gartenboden, der aber gut durchlässig sein sollte. Dieses frostbeständige Ziergras mag keine Staunässe sowie auch keine verdichtete Böden. Ansonsten ist das Federborstengras sehr anspruchslos.
Das Federborstengras gehört zu den schönsten Herbstblühern und ist unter anderem ein idealer Rosenbegleiter.
Das dekorative Ziergras ist sowohl als Solitärstaude als auch in Gruppen angeordnet ein Blickfang im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Es ist vielseitig verwendbar, passt in Staudenrabatten, in Wildstaudenbepflanzungen, in Rasenflächen oder in Pflanzgefässe. Kombinieren lässt es sich gut mit anderen Ziergräsern, flachen Bodendeckern oder anderen mittelhohen Herbstblühern wie zum Beispiel Kissenaster (Aster dumosus) oder Fetthenne (Sedum telephium).
Im Herbst wandelt das Ziergras seine Farbe in ein leuchtendes Gelb, so dass es dem Garten auch dann noch eine besondere Note verleiht. Die Blütenstände sowie das hellbraune Winterlaub sind auch während der Winterzeit bis im Frühjahr dekorativ.
Das Federborstengras ist für den Schnitt geeignet und bei natürlichen, aparten Blumensträussen ein beliebter Füller. Die Blätter und Blütenstände lassen sich auch gut trocknen für die Verwendung in der Trockenbinderei.
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