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März 2017

Unser Feuersalamander das erste mal gesichtet dieses Jahr. Hat die Überwinterung gut überstanden.

Januar 2017



Juli 2016

Video vom Biber an der Bünz klick hier: YouTube

Mai 2016

In den letzten Tagen sind wir zum definitiven Prüfbericht des Nationalen Kompetenzzentrum
für Wildtierkrankheiten gekommen. Hier wurde die Todesursache des Bibers geklärt.

Befundbeurteilung:

Der Biber war stark abgemagert und am Befall mit dem Fuchsbandwurm erkrankt (Echinokokkose).
Er hatte zahlreiche Parasitenzysten in Netz, Milz, Leber, Darmwand, Gebärmutter und Harnblasenwand. In Zusammenhang damit hatte er eine eitrige Bauchhöhlenentzündung (Peritonitis). Weiter hatte er eine Lungenentzündung (Bronchopneumonie), deren Ursache nicht eruiert werden konnte, vermutlich aber durch die Abwehrschwäche begünstigt. Als Nebenbefund war er von Parasiten, Stichorchis sp. befallen (Endoparasitose).

Mitte Januar 2016

In Sachen Biber. Die dicke, angenagte Weide wurde irgendwie dem Biber zum Verhängnis. Er ist kürzlich verstorben. Er wurde am tot am Ufer gefunden.
Die Sektion Jagd- u. Fischerei hat ihn abgeholt und nach Bern eingesandt. Warum der Biber sterben musste, wird nun in einer Analyse abgeklärt.

Es hat noch mehrere Tiere in diesem Gebiet. Beim Pumphäuschen verläuft eine Biberspur hinauf und über die Strasse in die Äcker.

Biber

Biber

Anfang Januar 2016

Die Biber sind wieder in der Bünzaue tätig. In der Rosimatten wird kräftig genagt, gefällt und gebaut.

Biber

Biber



Biber

Biber

Fischreiher bei uns an der Aue , Winter 2015



Kühe bei und an der Bünzaue , Herbst 2014




Biber bei uns an der Aue



















Störche

Die Störche (Ciconiidae) sind eine Vogelfamilie, die nicht nur in den Tropen und den Subtropen, sondern bis in die gemäßigten Zonen verbreitet ist.
Die Familie umfasst 6 Gattungen und 19 Arten. In Europa nisten zwei Arten, der Weißstorch (Ciconia ciconia) und der Schwarzstorch (C. nigra), zwei weitere Arten gelten als Ausnahmegäste, der Nimmersatt (Mycteria ibis) und der Marabu (Leptoptilos crumeniferus).
Die Störche sind große bis sehr große Schreitvögel offener Landschaften oder lichter, von Wasserläufen durchzogener Wälder.
Gemeinsame Merkmale sind die langen Beine, der lange, knicklose Hals sowie der lange, konisch zulaufende, bei manchen Arten auf- oder abwärtsgebogene Schnabel.
Flügel sind meist breit und brettartig und tief gefingert. Alle Störche sind gute Flieger und Thermiksegler, einige Arten sind Langstreckenzieher.
Die Nahrung wird im Schreiten vom Boden aufgelesen und besteht meist aus kleinen Nagetieren, Amphibien, Fischen, größeren Wirbellosen sowie Reptilien. Einige Arten, wie der Marabu, sind auch Aasfresser.
Viele Störche sind stimmlos, bei ihnen kommen nur Instrumentallaute vor (zum Beispiel Schnabelklappern), andere sind aber durchaus stimmbegabt (zum Beispiel Schwarzstorch).


Fischreiher


Merkmale
Der letzte in Mitteleuropa noch weit verbreitete Großvogel mit einer Länge von 90 cm und einer spannweite bis 170 cm, Gewicht um 1,5 bis 2 kg. Gefieder in verschiedenen Grautönen, bei den Altvögeln von weiß bis schwarz, bei den Jungvögeln in matteren Kontrasten. Flug wuchtig rudernd mit zurückgelegtem Hals. Stimme laut und krächzend "kraik", oft im Fluge zu hören. Tag- und nachtaktiv bis in die späte Dämmerung.

Lebensraum
Graureiher sind sehr anpassungsfähig. Sie brauchen nur fischreiche Gewässer vom Bach bis zur Meeresküste und ein Mindestmaß an Duldung durch den Menschen. Sie fehlen nur in geschlossenen Großwaldungen. Wenn es genügend Nahrung gibt, etwa wo gerade eine Mäuseplage herrscht oder wo - im Süden - Heuschreckenschwärme auftauchen, kommt der Graureiher sogar ohne Wasser aus. Wo er nicht verfolgt wird, gewöhnt er sich auch an den Menschen und brütet sogar inmitten von Großstädten.

Graureiher sind Teilzieher, die noch vor Ende der Schneeschmelze im Brutgebiet erscheinen, aber schon bald nach Ende der Brutzeit abziehen. Vor allem die Jungvögel unternehmen nach dem Flüggewerden weite Wanderungen und kommen mitunter bis nach Nordafrika. Manche jungen Reiher lassen sich später in fremden Reihenkolonien bis einige 1000 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt nieder. Die meisten Graureiher überwintern in Süd- und Westeuropa, manche auch in Mitteleuropa, wo sie in harten Wintern große Ausfälle hinnehmen müssen.

Fortpflanzung
Graureiher sind selten Einzel-, meist aber Koloniebrüter. Reihenkolonien können uralt werden, manche schon seit Jahrhunderten benutzt. Die Eiablage beginnt schon im März. Im Mai herrscht in einer volkreichen Reihenkolonie großer Lärm. Die Jungen gackern rauh, dazwischen mischt sich das Krächzen der Altvögel.

Graureiher wirken in ihrem Verhalten hin- und hergerissen zwischen der Einzelgängerei, die ihnen bei der Jagd auf die nicht in beliebiger Menge vorhandenen Fische nützt, und der Geselligkeit, die ihnen während der Brut Vorteile bringt, weil sich manche Feinde nicht in die volkreiche Reihenkolonie wagen. Aus dieser Spaltung heraus haben die Reiher, wie auch andere Koloniebrüter, ein gestenreiches Ritual entwickelt, mit dem sie etwa ihrem Paarungspartner auf dem Nest nahe treten. Die festgelegten Verhaltensformen werden vom Artgenossen als ein Signal verstanden, das den "Einbruch" in dessen Individualdistanz ermöglicht, ohne Abwehrhandlungen auszulösen.

Beim Begrüßungsritual wird dem Partner auch ein Zweig als symbolischer Beitrag zum Nestbau überreicht. Menschlich gesprochen überwinden die Reiher instinktive Aggression durch ausgesuchte Höflichkeit.

Eizahl 3 bis 5, beide Eltern brüten, Brutdauer 26 bis 27 Tage, Nestlingsdauer 6 bis 7 Wochen. In einer Kolonie sind meist Junge sehr verschiedenen Alters anzutreffen. Fütterung etwa alle 2 Stunden aus dem Vormagen, wobei die Nahrung aus bis 30 km Entfernung herbeigeschafft wird. Aus dem Nest gefallene Jungvögel werden am Boden weitergefüttert.

Nahrung
Der Graureiher braucht täglich etwa 500 Gramm tierische Kost. Er schlägt hauptsächlich Fische, aber auch Insekten, Mäuse, Schlangen, Jungvögel, sogar erwachsene Zwergtaucher. Bei der Jagd schreitet der Graureiher betont langsam umher. Erspäht er Beute, so schnellt der Schnabel blitzartig und äußerst zielsicher vor.

In einem natürlichen Gewässer hat der Fisch die Möglichkeit, sich zu verstecken, in einem künstlichen Fischzuchtweiher ist er dem Reiher oft schutzlos ausgeliefert. Darum rufen von Reihern geplagte Fischzüchter lautstark nach dem Abschuss von Reihern, dem auch mancherorts von den Behörden nachgegeben wird. Es wäre wirksamer, durch gitterartig über den Fischteich gespannte Stolperdrähte den Reihern dort das Fischen zu verleiden und dafür zu sorgen, dass den Vögeln naturnahe Fischgründe zur Verfügung stehen, wo sie die Bestände nicht gefährden.

Fische

Die Bünz galt als der schmutzigste Kleinfluss im Aargau. Bis vor wenigen Jahren war das Wasser derart belastet, dass die Fische, die im unteren Abschnitt der Bünz lebten, ungeniessbar waren. Dank besserer Wasserqualität und ersten Revitalisierungsmassnahmen verbesserten sich die Fischbestände Es bestehen aber noch immer Defizite.

Frösche



Bienen



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